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- Herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Wahrscheinlich haben Sie gerade den ersten Schritt gemacht, um sich mit Ihrer seelischen Gesundheit auseinanderzusetzen – das ist grossartig! Manchmal braucht es einfach einen frischen Blick, eine neue Perspektive oder auch eine kleine Unterstützung, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Genau darum geht es hier auf meinem Blog: Ich möchte Ihnen in loser Folge spannende, aufschlussreiche und manchmal auch ein bisschen überraschende Themen rund um seelische Gesundheit näherbringen. Was dürfen Sie hier erwarten? Spannende Einblicke in Themen wie Stressbewältigung, Depression, Achtsamkeit oder Schlafprobleme – immer nah dran an der Praxis und mit einem Blick auf die kleinen Dinge, die im Alltag oft einen grossen Unterschied machen. Zudem gibt es eine FAQ-Sektion, im Rahmen derer ich auf häufig gestellte Fragen eingehen werde. Ob Sie sich einfach informieren wollen, Inspiration suchen oder einen neuen Blickwinkel auf Ihre Gedanken und Gefühle bekommen möchten – hier sind Sie genau richtig. Also: Machen Sie es sich gemütlich, klicken Sie sich durch die Beiträge und lassen Sie uns gemeinsam über psychische Gesundheit sprechen – unverkrampft, verständlich und auf Augenhöhe. Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Lesen! Dr. med. Lienhard Maeck, MHBA Psychiatrie und Psychotherapie FMH
- Panikattacken: Kein Grund zur Panik!
Kennen Sie das? Ihr Herz rast plötzlich wie wild, die Luft wird scheinbar knapp, Schweiss bricht aus und ein überwältigendes Gefühl der Bedrohung überkommt Sie – obwohl, objektiv betrachtet, gar keine Gefahr besteht. Wenn Sie diese Symptome kennen, haben Sie möglicherweise bereits eine Panikattacke erlebt. Sie sind damit nicht allein! In diesem Artikel erfahren Sie, was Panikattacken sind, wie verbreitet sie sind und vor allem: was Sie dagegen tun können. Was genau ist eigentlich eine Panikattacke? Eine Panikattacke ist mehr als nur "starke Nervosität" – sie ist ein plötzlicher, intensiver Angstanfall, der oft ohne erkennbaren Auslöser auftritt. Laut der internationalen Klassifikation psychischer Störungen müssen mindestens vier der folgenden Symptome auftreten, um von einer Panikattacke zu sprechen: Herzklopfen, Herzrasen oder unregelmässiger Herzschlag Schwitzen Zittern oder Beben Mundtrockenheit Atemnot oder Erstickungsgefühle Beklemmungsgefühl oder Schmerzen in der Brust Übelkeit oder Bauchbeschwerden Schwindel oder Benommenheit Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (Gefühl, von sich selbst getrennt zu sein) Angst, die Kontrolle zu verlieren oder "verrückt zu werden" Angst zu sterben Taubheits- oder Kribbelgefühle Hitzewallungen oder Kälteschauer Das Tückische: Viele Menschen, die zum ersten Mal eine Panikattacke erleben, glauben, sie hätten einen Herzinfarkt oder eine andere lebensbedrohliche Erkrankung – was die Angst und damit die Symptome noch verstärkt. Wie häufig kommen Panikattacken vor? Überraschend viele Menschen kennen das Phänomen: Etwa 28% der Bevölkerung erleben mindestens einmal im Leben eine Panikattacke. Von einer Panikstörung – bei der die Attacken wiederholt auftreten und eine anhaltende Angst vor weiteren Attacken besteht – sind etwa 2-3% der Menschen betroffen. Frauen sind dabei etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Das typische Ersterkrankungsalter liegt übrigens zwischen dem späten Teenageralter und Mitte 30. Aber auch Kinder und ältere Menschen können betroffen sein. Erste Hilfe bei einer Panikattacke Wenn Sie oder jemand in Ihrer Umgebung gerade eine Panikattacke erlebt, können diese Strategien helfen: Für Betroffene: Atmen Sie bewusst : Versuchen Sie, langsam und tief zu atmen. Zählen Sie beim Einatmen bis 4, halten Sie kurz die Luft an und atmen Sie bis 6 aus. Diese verlängerte Ausatmung hilft, das parasympathische Nervensystem zu aktivieren. Ankern Sie sich in der Realität : Wenden Sie die 5-4-3-2-1-Methode an: Benennen Sie 5 Dinge, die Sie sehen, 4 Dinge, die Sie spüren, 3 Dinge, die Sie hören, 2 Dinge, die Sie riechen und 1 Ding, das Sie schmecken können. Erinnern Sie sich : Eine Panikattacke kann sehr beängstigend sein, aber sie ist nicht gefährlich. Sie wird vorübergehen! Bewegen Sie sich sanft : Falls möglich, gehen Sie ein paar Schritte oder schütteln Sie Ihre Hände aus. Für Helfende: Bleiben Sie ruhig : Ihre Ruhe kann sich positiv auf die betroffene Person übertragen. Sprechen Sie klar und einfach : Komplexe Erklärungen oder Diskussionen sind während einer Attacke nicht hilfreich. Bieten Sie Unterstützung an : "Ich bin bei dir. Du bist nicht allein. Es wird vorübergehen." Respektieren Sie Grenzen : Manche Menschen möchten während einer Attacke nicht berührt werden, andere finden eine Hand auf der Schulter beruhigend. Warum entstehen Panikattacken überhaupt? Die genauen Ursachen sind komplex und individuell unterschiedlich. Als Faktoren, die zur Entstehung beitragen können, gelten: Genetische Veranlagung : Wenn Eltern oder Geschwister an Angststörungen leiden, ist das eigene Risiko erhöht. Neurobiologische Faktoren : Ungleichgewichte von Neurotransmittern wie Serotonin können eine Rolle spielen. Psychologische Faktoren : Eine Neigung zu Katastrophendenken oder eine geringe Toleranz gegenüber Unsicherheit kann Panikattacken begünstigen. Traumatische Erlebnisse : Belastende Lebensereignisse können Trigger für Panikattacken sein. Lebensstil : Übermässiger Koffeinkonsum, Schlafmangel und chronischer Stress wirken als Verstärker. Behandlungsmöglichkeiten Bei wiederkehrenden Panikattacken ist professionelle Hilfe sinnvoll. Die Behandlung kann folgende Ansätze umfassen: Psychotherapie Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt als besonders wirksam. Sie hilft, angstauslösende Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern. Eine spezielle Form ist die Expositionstherapie, bei der man sich schrittweise und unter therapeutischer Anleitung den gefürchteten Situationen oder körperlichen Empfindungen aussetzt. Das klingt erst einmal wenig verlockend, hilft aber besonders gut! Medikamentöse Behandlung Bei schweren Verläufen können Medikamente wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) verschrieben werden. Manchmal kommen auch Benzodiazepine zum kurzfristigen Einsatz, allerdings besteht hier ein Abhängigkeitsrisiko. Selbsthilfemassnahmen für den Alltag Neben der professionellen Behandlung können Sie selbst viel tun, um Panikattacken vorzubeugen: Entspannungstechniken regelmässig üben : Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder Meditation können das Erregungsniveau senken. Ausreichend bewegen : Moderater Sport 3-4 Mal pro Woche reduziert nachweislich Angstsymptome. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Auf Schlaf und Ernährung achten : Schlafmangel und stark schwankender Blutzuckerspiegel können Panikattacken begünstigen. Angsttagebuch führen : Notieren Sie, wann Attacken auftreten und welche Situationen, Gedanken oder körperlichen Empfindungen vorausgingen. So können Sie Muster erkennen. Koffein und Alkohol reduzieren : Beide Substanzen können Angstsymptome verstärken. Achtsamkeit kultivieren : Lernen Sie, im Moment zu sein und Gedanken und Gefühle ohne Bewertung wahrzunehmen. Wann sollten Sie professionelle Hilfe suchen? Wenn Panikattacken wiederholt auftreten, Ihren Alltag beeinträchtigen oder Sie aus Angst vor weiteren Attacken bestimmte Situationen meiden, ist es ratsam, fachliche Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein erster Ansprechpartner kann Ihr Hausarzt sein, der Sie bei Bedarf an einen Psychotherapeuten oder Psychiater überweisen kann. Fazit: Panikattacken sind erschreckend, aber nicht gefährlich. Mit den richtigen Strategien und bei Bedarf professioneller Unterstützung lassen sie sich gut bewältigen. Vergessen Sie nicht: Sie sind nicht allein mit diesem Problem, und Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche! Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- ADHS - die Kunst, gleichzeitig alles zu wollen
Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) ist eine der häufigsten neurobiologischen Entwicklungsstörungen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene betreffen kann. Die Störung ist durch eine Kombination von Symptomen wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet, die in verschiedenen Lebensbereichen erhebliche Auswirkungen auf das alltägliche Funktionieren haben können. Was ist ADHS? ADHS ist eine Störung der Hirnfunktion, die entweder angeboren ist oder sich kurz nach der Geburt entwickelt. Sie manifestiert sich vor allem in drei Kernbereichen: Unaufmerksamkeit , Hyperaktivität und Impulsivität . Dabei ist wichtig zu wissen: Nicht jeder Mensch mit ADHS zeigt alle Symptome gleichermassen. Manche haben vor allem Probleme, sich zu konzentrieren, während andere durch ihre Rastlosigkeit auffallen. Anhand dieser unterschiedlichen Ausprägungen lassen sich grob folgende drei Subtypen unterscheiden: Vorwiegend unaufmerksamer Typ ("Träumer"), Vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typ ("Wirbelwind"), Kombinierter Typ (die "bunte Mischung"). Wie häufig ist ADHS in der Schweiz? In der Schweiz sind etwa 4-5 % der Kinder und Jugendlichen von ADHS betroffen. Das bedeutet: In einer durchschnittlichen Schulklasse mit 20 Schüler:innen hat mindestens ein Kind ADHS. Bei Erwachsenen liegt die Häufigkeit niedriger, etwa bei 2-3 %, da sich die Symptome im Laufe des Lebens oft abschwächen - oder sich anders ausdrücken. Das heisst also nicht unbedingt, dass ADHS "weggeht" – viele Betroffene müssen auch als Erwachsene noch Strategien finden, um ihren Alltag zu meistern. Ein Blick ins Gehirn ADHS ist keine Erziehungsfrage oder ein Modephänomen, sondern eine biologisch bedingte Störung. Studien zeigen, dass die Gehirnstruktur und -funktion bei Menschen mit ADHS anders ist. Besonders betroffen sind die Regionen, die für Impulskontrolle, Planung und Aufmerksamkeit verantwortlich sind. Der Neurotransmitter Dopamin, der für Motivation und Belohnung eine wichtige Rolle spielt, arbeitet bei ADHS-Betroffenen nicht optimal. Das erklärt, warum sie oft Schwierigkeiten haben, Aufgaben zu Ende zu bringen – vor allem, wenn diese langweilig oder monoton sind. Symptome, die den Alltag prägen Menschen mit ADHS können eine unglaubliche Energie haben, blitzschnell denken und kreativ sein. Doch diese "Superkräfte" kommen oft mit Herausforderungen: Vergesslichkeit : Der Schlüssel bleibt in der Haustür, der Geburtstag der besten Freundin wird übersehen. Ablenkbarkeit : Ein Vogel am Fenster reicht, um die Aufmerksamkeit komplett vom Schulstoff abzuziehen. Ungeduld : Warten? Bloss nicht! Impulsivität : Spontane Entscheidungen, die nicht immer durchdacht sind. Für Eltern, Lehrpersonen und Arbeitgeber:innen kann das herausfordernd sein. Doch mit Verständnis und geeigneten Massnahmen lässt sich der Alltag erleichtern. Diagnose und Therapie Die Diagnose von ADHS ist komplex. Es gibt keinen Bluttest oder MRT-Scan, der ADHS nachweist. Stattdessen basiert die Diagnose auf Gesprächen, Fragebögen und Verhaltensbeobachtungen. Wichtig ist, dass andere Ursachen wie Angststörungen oder Schlafprobleme ausgeschlossen werden. Zur Behandlung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Psychoedukation : Wissen ist Macht! Betroffene und ihre Familien lernen, wie ADHS funktioniert und wie sie damit umgehen können. Verhaltenstherapie : Hier werden Strategien für den Alltag erarbeitet, z. B. wie man sich besser organisiert. Medikamente : Stimulanzien wie Methylphenidat (bekannt als Ritalin) helfen vielen Betroffenen, ihre Symptome zu kontrollieren. Die Entscheidung für oder gegen Medikamente sollte jedoch individuell getroffen werden. Coaching : Gerade für Erwachsene kann ein ADHS-Coach eine wertvolle Unterstützung sein. Ein Leben mit ADHS: Herausforderung, aber auch Chance ADHS bringt Hürden mit sich, keine Frage. Aber es bringt auch einzigartige Stärken: Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Flexibilität und Innovationsgeist. Viele prominente Persönlichkeiten wie Michael Phelps, Simone Biles oder Will Smith sprechen offen darüber, wie ADHS ihr Leben geprägt hat – positiv wie negativ. Für die Gesellschaft ist es wichtig, ADHS besser zu verstehen und Vorurteile abzubauen. Denn: Mit der richtigen Unterstützung und einem offenen Umgang kann ADHS eine Superkraft sein, die das Leben bereichert – für die Betroffenen selbst und für alle um sie herum. Fazit ADHS ist mehr als nur "zappelig" sein oder etwas zu vergessen. Es ist eine komplexe Störung, die viele Facetten hat – aber auch viele Möglichkeiten bietet. Mit Wissen, Verständnis und der richtigen Hilfe kann ein Leben mit ADHS nicht nur gemeistert, sondern auch in vollen Zügen gelebt werden. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Depression und Schuldgefühle
Schuldgefühle und Depression – ein unschönes Duo, das sich gegenseitig befeuert. Wer depressiv ist, fühlt sich oft schuldig, weil er gerade weniger leisten kann, sich zurückzieht oder das Leben nicht so geniessen kann, wie es "normal" wäre. Diese Schuldgefühle verstärken die Depression noch weiter. Ein Teufelskreis, der sich manchmal als hartnäckig erweist. Doch keine Sorge: Es gibt Möglichkeiten, dem ganzen etwas entgegenzusetzen. Schuldgefühle sind nicht immer rational Depressive Schuldgefühle sind oft übertrieben oder unbegründet. Schuld kann aus frühkindlichen Prägungen resultieren, aus verinnerlichten Normen oder aus Erwartungen, die uns unbewusst begleiten. Vielleicht wurden Sie früh dazu erzogen, immer für andere da zu sein, Verantwortung zu übernehmen oder besonders leistungsfähig zu sein. Wenn dann in einer depressiven Phase nichts mehr zu funktionieren scheint, kann das Schuldgefühle auslösen. Würden Sie einem guten Freund auch so harte Vorwürfe machen wie sich selbst? Wahrscheinlich nicht. Also: Nehmen Sie die Schuldgefühle wahr, aber stellen Sie sie ruhig mal auf den Prüfstand. Depression ist eine Krankheit, keine Charakterschwäche Kein Mensch würde sich wohl für eine Erkältung oder einen Beinbruch schuldig fühlen. Warum also für eine Depression? Sie ist eine ernsthafte Erkrankung, die einen nicht weniger wertvoll macht. Oft entsteht Schuld aus der inneren Überzeugung, nicht gut genug zu sein oder andere zu enttäuschen. Doch diese Gedanken entstehen aus der Krankheit heraus; sie sind nicht Ausdruck der Realität. Wenn Sie sich schuldig fühlen, erinnern Sie sich daran: Sie haben es nicht gewählt, krank zu sein. Ihr Wert als Mensch hängt nicht davon ab, ob Sie funktionieren. Perfektionismus loslassen Viele Depressive haben hohe Erwartungen an sich selbst. Wenn dann etwas nicht klappt, fühlt es sich wie ein Versagen an. Perfektionismus kann eine tief verwurzelte Strategie sein, um sich sicher und wertvoll zu fühlen – doch sie kann das Leben unnötig schwer machen. Möglicherweise haben Sie gelernt, dass Anerkennung an Leistung gekoppelt ist. Doch niemand ist perfekt – und es wäre gruselig, wenn es anders wäre. Erlauben Sie sich also, menschlich zu sein, Fehler zu machen und auch mal nur das Nötigste zu schaffen. Ihr Wert hängt nicht davon ab, wie viel Sie leisten. Selbstmitgefühl üben Stellen Sie sich vor, eine gute Freundin wäre in Ihrer Situation. Würden Sie sie verurteilen? Oder wären Sie verständnisvoll und würden ihr Mut machen? Behandeln Sie sich selbst mit derselben Freundlichkeit. Oft gibt es innere Stimmen, die uns einreden, nicht genug zu sein – diese Stimmen sind nicht angeboren, sondern haben sich über die Jahre entwickelt. Es kann helfen, sich bewusst zu machen, woher diese strengen Regeln kommen. Selbstmitgefühl kann geübt werden – und es macht einen grossen Unterschied. Austausch suchen Sprechen Sie mit jemandem, dem Sie vertrauen. Oft hilft es, Schuldgefühle laut auszusprechen und eine andere Perspektive zu bekommen. Wer Ihnen nahesteht, wird Ihnen wahrscheinlich bestätigen, dass Sie keinen Grund haben, sich schuldig zu fühlen. Und zwar nicht aus Höflichkeit, sondern weil es stimmt. Auch professionelle Hilfe kann hier sehr wertvoll sein. Eine Therapeutin kann helfen, die tieferen Ursachen von Schuld und Selbstabwertung zu verstehen und neue Wege zu finden, mit ihnen umzugehen. Fazit: Sie sind nicht allein Schuldgefühle sind bei Depressionen häufig, aber nicht unüberwindbar. Mit der richtigen Haltung und etwas Übung können Sie lernen, sie in ihre Schranken zu weisen. Seien Sie aber geduldig mit sich – Sie verdienen Verständnis, vor allem von Ihnen selbst. Und falls Sie merken, dass die Schuldgefühle zu tief sitzen, scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ihre Gefühle sind ernst zu nehmen – und Sie sind es wert, sich um sie zu kümmern. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Psychosomatik: Wenn die Seele den Körper beeinflusst
Haben Sie schon mal erlebt, dass Stress Ihnen auf den Magen schlägt oder dass Sie Kopfschmerzen bekommen, wenn Ihnen alles über den Kopf wächst? Willkommen in der faszinierenden Welt der Psychosomatik! Hier geht es um das komplexe Zusammenspiel zwischen Geist und Körper – und nein, psychosomatische Beschwerden sind keine Einbildung. Ein Phänomen mit Geschichte Die Idee, dass Emotionen und Gedanken den Körper beeinflussen können, ist nicht neu. Schon in der Antike sprach Hippokrates von der engen Verbindung zwischen Psyche und Physis. In der traditionellen chinesischen Medizin sowie im Ayurveda ist dieses Wissen seit Jahrtausenden verankert: Körper und Geist bilden eine Einheit. Im Mittelalter war diese Erkenntnis weniger populär, da Krankheiten oft als Strafe Gottes angesehen wurden. Doch mit der modernen Medizin erlebte die Psychosomatik eine Renaissance. Sigmund Freud (1856-1939) und Carl Gustav Jung (1875-1961) erforschten, wie unterdrückte Gefühle und traumatische Erlebnisse zu körperlichen Symptomen führen können. Heute beschäftigen sich verschiedene Disziplinen mit dem Zusammenspiel von Körper und Seele. Die Psychoneuroimmunologie untersucht beispielsweise, wie sich Stress auf das Immunsystem auswirkt, und zeigt, dass anhaltende seelische Belastungen das Krankheitsrisiko erheblich erhöhen können. Auch die Neurowissenschaften beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, wie Emotionen unsere körperliche Gesundheit beeinflussen. Studien belegen, dass chronischer Stress die Zellalterung beschleunigen kann, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und sogar Einfluss auf unsere Genexpression hat. Kein Hirngespinst, sondern Fakten Wer psychosomatische Symptome hat, wird oft mit einem mitleidigen Lächeln bedacht: "Ach, das bildest Du Dir nur ein!" Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass psychische Belastungen sehr wohl zu messbaren körperlichen Beschwerden führen können. Stress aktiviert das autonome Nervensystem, lässt den Cortisolspiegel steigen und kann so langfristig Krankheiten begünstigen. Dauerhafte Belastungen können sogar Entzündungsprozesse im Körper verstärken und chronische Erkrankungen verschlimmern. Ein gestresstes Nervensystem kann nicht zuletzt den Blutdruck erhöhen, den Stoffwechsel durcheinanderbringen und sogar das Schmerzempfinden verstärken. Typische psychosomatische Beschwerden sind: Magen-Darm-Probleme: Reizmagen, Reizdarm oder Übelkeit durch emotionale Anspannung. Kopfschmerzen und Migräne: Oft durch Stress oder unterdrückte Gefühle ausgelöst. Herzrasen und Atemnot: Können sich wie eine ernste Krankheit anfühlen, sind aber oft eine Folge von Angst. Hauterkrankungen: Stress kann Neurodermitis oder Schuppenflechte verstärken. Rückenschmerzen: Emotionale Lasten schlagen sich oft in Muskelverspannungen nieder. Schlafstörungen: Anhaltende innere Unruhe kann zu Einschlaf- oder Durchschlafproblemen führen. Tinnitus: Ohrgeräusche können durch Stress und innere Anspannung ausgelöst oder verstärkt werden. Chronische Müdigkeit: Ständige Erschöpfung ohne erkennbare körperliche Ursache kann auf emotionale Belastungen hindeuten. Wege aus dem psychosomatischen Teufelskreis Die gute Nachricht: Wer die seelischen Ursachen erkennt, kann auch den Körper entlasten. Hier ein paar bewährte Strategien: Selbstreflexion: Ein Tagebuch oder Gespräche mit Freunden helfen, innere Konflikte aufzudecken und besser zu verarbeiten. Entspannungstechniken: Meditation, Yoga, progressive Muskelentspannung (PMR) oder Atemübungen können helfen, das Stresslevel zu senken. Therapie: Wer tief sitzende emotionale Ursachen aufarbeiten möchte, kann sich professionelle Unterstützung holen. Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische Ansätze können hier besonders hilfreich sein. Bewegung: Sport setzt "Glückshormone" frei, hilft Anspannungen abzubauen und stärkt das Immunsystem. Achtsamkeit und Stressmanagement: Techniken wie autogenes Training (AT) oder achtsames Wahrnehmen der eigenen Bedürfnisse können dabei helfen, innere Balance zu finden. Soziale Unterstützung: Ein starkes Netzwerk aus Familie und Freunden kann emotionale Belastungen abfedern und das Wohlbefinden steigern. Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung kann helfen, den Körper zu stärken und Stressresistenz aufzubauen. Lebensmittel wie Omega-3-Fettsäuren, Magnesium und B-Vitamine können das Nervensystem unterstützen (aber nicht einfach drauf los supplementieren, erst den Hausarzt/die Hausärztin konsultieren!). Schlafhygiene: Regelmässige Schlafzeiten, eine entspannende Abendroutine und der Verzicht auf Bildschirmzeit vor dem Schlafen können helfen, erholsamen Schlaf zu fördern. Abgrenzung lernen: Menschen, die Schwierigkeiten haben, „Nein“ zu sagen, setzen sich oft unter enormen Stress. Eigene Bedürfnisse wahrnehmen und Grenzen setzen sind essenziell für das seelische Gleichgewicht. Fazit: Hinhören statt Wegdrücken Psychosomatische Beschwerden sind keine eingebildeten Krankheiten, sondern ein klarer Beweis dafür, dass Körper und Seele untrennbar verbunden sind. Statt Symptome nur medikamentös zu bekämpfen, lohnt es sich, nach den eigentlichen Ursachen zu suchen. Vielleicht ist es an der Zeit, dem Körper zuzuhören und die eigene Seele ernst zu nehmen. Wer achtsam mit sich selbst umgeht, kann nicht nur sein Wohlbefinden steigern, sondern auch langfristig gesünder und glücklicher leben. Die Psychosomatik lehrt uns, dass wir auf unser Inneres hören müssen, bevor es unser Körper für uns tut. Manchmal sind es die leisen Signale, die uns den Weg weisen. Vielleicht ist es Zeit, nicht nur Schmerzen zu lindern, sondern auch die eigenen emotionalen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und aktiv für die eigene Gesundheit zu sorgen. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- ADHS und Ernährung - bringt das was oder ist das Hokuspokus?
ADHS und Ernährung – ein ewiges Thema! Wer sich ein wenig durch das Internet liest, trifft schnell auf Versprechen wie „Heile ADHS mit diesen 5 Superfoods!“ oder „Zucker ist die Wurzel allen Übels“. Aber was ist dran? Kann man wirklich mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Diäten etwas gegen ADHS tun? Schauen wir uns das mal an – mit einer ordentlichen Portion wissenschaftlicher Evidenz und einer Prise gesunden Menschenverstands. Omega-3: Fisch auf den Tisch? Oder Kapseln in den Mund? Omega-3-Fettsäuren (vor allem Eicosapentaensäure {EPA} und Docosahexaensäure {DHA}) haben sich in einigen Studien als hilfreich erwiesen, um ADHS-Symptome etwas abzumildern. Sie spielen eine Rolle in der Gehirnfunktion und könnten die Aufmerksamkeit und Impulskontrolle verbessern. Aber: Der Effekt ist eher moderat. Also keine Wunder erwarten! Wer wenig Fisch isst, kann eine Ergänzung ausprobieren – 1 bis 2 Gramm täglich mit einem EPA/DHA-Verhältnis von etwa 2:1 scheinen am besten zu funktionieren. Eisen & Zink: Was dem Motor das Öl, ist dem Gehirn das Eisen? Kinder mit ADHS haben häufig niedrigere Ferritin-Werte (das ist quasi der Speicher für unser Eisen). Und Eisen spielt eine wichtige Rolle in der Dopaminproduktion – und genau dieses System funktioniert bei ADHS nicht ganz rund. Wer also unter Eisenmangel leidet (Ferritin unter 30 ng/ml), könnte von einer gezielten Supplementierung profitieren. Aber bitte nicht einfach auf eigene Faust Eisentabletten futtern – vorher einen Bluttest machen! Ähnliches gilt für Zink: Auch dieser Mineralstoff hat Einfluss auf Dopamin und kann bei einigen Kindern helfen. Aber auch hier gilt: Nur bei nachgewiesenem Mangel supplementieren! Magnesium: Die Wundersubstanz fürs Nervenkostüm? Magnesium ist wichtig für die Nervenfunktion – und einige Kinder mit ADHS haben tätsächlich niedrigere Spiegel. Wenn Ihr Kind häufiger Muskelkrämpfe hat, schlecht schläft oder viel zappelt, könnte ein Magnesiummangel mit eine Rolle spielen. Eine Einnahme von 200–400 mg täglich könnte einen Beitrag zur Besserung leisten – aber wieder gilt: Kein sinnloses Drauflos-Supplementieren , sondern erst beim Hausarzt/Kinderarzt checken lassen! Die Sache mit der Diät: Zucker, Farbstoffe und Co. Immer wieder liest man, dass Zucker oder bestimmte Lebensmittel ADHS verschlimmern oder sogar verursachen können. Die Wissenschaft sagt dazu: Jain. Bei einem kleinen Teil der Kinder kann es helfen, künstliche Farbstoffe oder bestimmte Konservierungsstoffe zu meiden. Eine strikte Eliminationsdiät ist aber oft schwer durchzuhalten und meist auch nicht nötig. Probieren kann man es – aber es ersetzt keine Therapie. Fazit: Nahrungsergänzungsmittel als Wundermittel? Nope, aber … Während die Einnahme von Omega-3, Eisen, Zink oder Magnesium bei einigen ADHS-Betroffenen Sinn machen kann, sollte man sich bewusst sein: Diese Massnahmen sind keine Wunderwaffen. Wer einen nachgewiesenen Mangel hat, kann von gezielter Supplementierung profitieren – aber für alle anderen ist das eher rausgeschmissenes Geld. Und Diäten? Sie können individuell helfen, vor allem wenn eine Unverträglichkeit oder Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln besteht. Aber auch hier gilt: keine Zauberlösung. Wer ADHS nachhaltig in den Griff bekommen will, setzt am besten auf eine Kombination aus Verhaltenstherapie, Medikation (falls nötig) und gesunder, ausgewogener Ernährung. Denn ein gutes Fundament schadet nie – aber zaubern kann es leider auch nicht. Literatur: Einfluss der Ernährung auf die Aufmerksamkeitdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS): http://dx.doi.org/10.22029/jlupub-17823 Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Angststörungen - wann wird Angst zum Problem?
Angst ist ein wichtiger Begleiter im Leben. Sie schützt uns vor Gefahren, hält uns aufmerksam und sorgt dafür, dass wir uns Herausforderungen mit der nötigen Vorsicht stellen. Doch was passiert, wenn Angst nicht mehr hilft, sondern belastet? Wann wird aus einem normalen Gefühl eine Angststörung? Schauen wir uns das mal genauer an! Wenn Angst das Kommando übernimmt Jeder hat mal Angst – vor einer Prüfung, einer wichtigen Entscheidung oder einer riskanten Situation. Doch wenn die Angst unverhältnismässig stark wird, länger anhält und den Alltag beeinträchtigt, kann eine Angststörung vorliegen. Die Panikstörung - wenn die Angst wie aus dem Nichts kommt Plötzliches Herzrasen, Schweissausbrüche, Atemnot, das Gefühl, gleich in Ohnmacht zu fallen oder gar zu sterben – all das können Symptome einer Panikattacke sein. Wer wiederholt solche Attacken erlebt und ständig Angst vor der nächsten hat, leidet möglicherweise an einer Panikstörung. Diese unkontrollierbaren Angstschübe können Betroffene völlig aus der Bahn werfen. Generalisierte Angststörung - Sorgen ohne Ende Menschen mit einer generalisierten Angststörung (GAS) erleben keine plötzlichen Panikattacken, sondern eine dauerhafte, diffuse Angst. Ständige Sorgen um Gesundheit, Familie, Job oder Zukunft bestimmen den Alltag. Selbst wenn es keinen realen Anlass gibt, kreisen die Gedanken um mögliche Katastrophen. Diese permanente Anspannung kann zu Schlafstörungen, Muskelverspannungen und Erschöpfung führen. Phobische Störungen - wenn Angst spezifisch wird Phobien sind intensive Ängste vor bestimmten Situationen oder Objekten. Sie lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen: Spezifische Phobien : Angst vor Spinnen, Höhen, Spritzen oder engen Räumen. Sozialphobie : Die Angst vor anderen Menschen und deren Bewertung. Betroffene meiden soziale Situationen aus Furcht, sich zu blamieren oder negativ aufzufallen. Agoraphobie : Die Angst vor offenen Plätzen oder Menschenmengen. Viele Betroffene fühlen sich in solchen Situationen ausgeliefert und hilflos. Wann sollte man sich Hilfe holen? Wenn Angst dazu führt, dass das Leben eingeschränkt wird, ist es Zeit, etwas zu unternehmen. Wer merkt, dass er sich aus Angst immer mehr zurückzieht, Alltagsaufgaben nicht mehr bewältigen kann oder körperliche Beschwerden entwickelt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Therapie, Medikamente und Entspannungstechniken können helfen, die Angst wieder auf ein normales Mass zu bringen. Fazit: Angst ist normal – solange sie uns nicht kontrolliert. Wenn sie jedoch das Leben bestimmt, könnte eine Angststörung vorliegen. Die gute Nachricht: Es gibt wirksame Behandlungsmethoden, die helfen, die Kontrolle zurückzugewinnen. Also: Angst ist okay, aber lassen Sie sie nicht Ihr Leben übernehmen! Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Burnout - Modekrankheit oder ernstzunehmendes Problem?
Man kennt das Bild: Die engagierte Fachkraft, die sich für den Job aufreibt, nur noch zwischen Meetings und Deadlines hetzt und irgendwann völlig ausgebrannt zusammenklappt. „Burnout“ lautet die Diagnose – oder etwa doch nicht? Burnout: Ein Begriff mit Geschichte Der Begriff „Burnout“ wurde in den 1970er Jahren vom Psychoanalytiker Herbert Freudenberger geprägt. Ursprünglich beschrieb er damit den Zustand der totalen Erschöpfung bei Menschen in helfenden Berufen. Doch mit der Zeit wurde „Burnout“ zum populären Sammelbegriff für eine Vielzahl von Stress- und Erschöpfungszuständen. Ein kleiner, aber wichtiger Fakt: Burnout ist keine offizielle Diagnose im ICD-10, dem internationalen Klassifikationssystem für Krankheiten. Dort taucht es nur als „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ auf. Heisst das, Burnout ist eine Modekrankheit? Ganz so einfach ist es nicht. Burnout vs. Erschöpfungsdepression: Wo liegt der Unterschied? Während Burnout eher als eine chronische Stressreaktion ohne feste klinische Kriterien gilt, ist die Erschöpfungsdepression sehr wohl eine ernsthafte, diagnostizierbare Erkrankung. Die Symptome können ähnlich sein – Antriebslosigkeit, emotionale Erschöpfung, Konzentrationsprobleme –, aber die Erschöpfungsdepression geht oft mit tiefer Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Anhedonie (der Unfähigkeit, Freude zu empfinden) einher. Burnout kann in eine Erschöpfungsdepression münden, ist aber nicht gleichzusetzen. Ein modernes Gesellschaftsphänomen? Dass Burnout heute so häufig diskutiert wird, liegt auch an den veränderten Arbeits- und Lebensbedingungen. Die ständige Erreichbarkeit, hohe Leistungsanforderungen und der Druck zur Selbstoptimierung tragen dazu bei, dass viele Menschen das Gefühl haben, nie wirklich „fertig“ zu sein. Burnout ist daher auch ein Spiegel unserer Gesellschaft – und nicht etwa eine persönliche Schwäche. Was hilft gegen Burnout? Ob Burnout oder Erschöpfungsdepression – wer erste Warnsignale wie anhaltende Müdigkeit, Reizbarkeit oder das Gefühl, ständig überfordert zu sein, bemerkt, sollte handeln. Hier einige Impulse: Pausen ernst nehmen : Regelmässige Erholung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Nein sagen lernen : Wer ständig über seine Grenzen geht, brennt irgendwann aus. Soziale Kontakte pflegen : Austausch mit anderen kann vor Isolation und Überlastung schützen. Professionelle Hilfe holen : Manchmal reicht ein Coaching oder eine Beratung, manchmal ist eine Therapie sinnvoll – und das ist vollkommen okay! Fazit Burnout ist kein Modebegriff, aber auch keine medizinisch exakte Diagnose. Vielmehr beschreibt es eine Erschöpfungsspirale, die in eine ernsthafte Depression münden kann. Wer sich rechtzeitig um sein eigenes Wohlbefinden kümmert, kann das Hamsterrad rechtzeitig verlassen – bevor es sich zu schnell dreht. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Wie helfen Antidepressiva und wie wirken sie?
Wenn es um Antidepressiva geht, gibt es oft viele Fragen und Missverständnisse. Wie genau funktionieren sie? Machen sie "glücklich"? Und warum wirken sie nicht sofort? Lassen Sie uns das Ganze mal aufdröseln! Die Chemie des Glücks – oder zumindest der Stabilität Unser Gehirn ist eine riesige Kommunikationszentrale, in der Milliarden von Nervenzellen (Neuronen) miteinander "sprechen". Damit diese Kommunikation klappt, braucht es Botenstoffe – sogenannte Neurotransmitter. Bei Depressionen spielen vor allem drei davon eine grosse Rolle: Serotonin (oft als „Glückshormon“ bezeichnet, beeinflusst Stimmung, Schlaf und Appetit) Noradrenalin (wichtig für Antrieb, Motivation und Aufmerksamkeit) Dopamin (zentral für Belohnungsempfinden und Motivation) Wenn das Gleichgewicht dieser Stoffe gestört ist – zum Beispiel, weil zu wenig Serotonin zur Verfügung steht – kann das depressive Symptome auslösen. Hier setzen Antidepressiva an. So wirken Antidepressiva Antidepressiva helfen, das Ungleichgewicht der Botenstoffe zu korrigieren. Aber sie wirken nicht wie eine Schmerztablette, die sofort anschlägt. Stattdessen brauchen sie in der Regel zwei bis vier Wochen, bis die volle Wirkung einsetzt. Das liegt daran, dass unser Gehirn Zeit braucht, um sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Es gibt verschiedene Klassen von Antidepressiva, die auf unterschiedliche Weise in den Hirnstoffwechsel eingreifen: Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) : Sie sorgen dafür, dass Serotonin länger im synaptischen Spalt bleibt und so seine Wirkung besser entfalten kann. Beispiele: Citalopram, Fluoxetin, Sertralin. Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) : Sie erhöhen sowohl Serotonin als auch Noradrenalin. Beispiele: Venlafaxin, Duloxetin. Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI) : Sie erhöhen gezielt Noradrenalin und Dopamin. Beispiel: Bupropion. Trizyklische Antidepressiva (TZA) : Ältere Wirkstoffe, die ähnlich wie SNRI wirken, aber oft mehr Nebenwirkungen haben. Beispiele: Amitriptylin, Clomipramin. Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer) : Sie verhindern den Abbau von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin, sind aber aufgrund möglicher Wechselwirkungen seltener im Einsatz. Was Antidepressiva können – und was nicht Wichtig: Antidepressiva sind keine Glückspillen! Sie zaubern keine Euphorie herbei, sondern helfen dabei, die Grundstimmung zu stabilisieren und Symptome wie Antriebslosigkeit, Schlafstörungen oder innere Unruhe zu lindern. Sie sind ein Werkzeug – und in vielen Fällen ein sehr effektives. Trotzdem wirken sie nicht bei jedem gleich gut, und manchmal braucht es mehrere Versuche, bis das passende Medikament gefunden wird. Zudem entfalten sie ihre beste Wirkung oft in Kombination mit Psychotherapie, Bewegung und einem gesunden Lebensstil. Nebenwirkungen und Vorurteile Ein häufiger Kritikpunkt an Antidepressiva sind Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, sexuelle Dysfunktion oder emotionale Abstumpfung. Ja, solche Effekte können auftreten – aber nicht bei jedem und nicht bei jedem Medikament gleichermassen. Deshalb ist es wichtig, die Therapie regelmässig mit einem Arzt oder einer Ärztin abzustimmen. Und dann gibt es noch den Mythos der Abhängigkeit: Klassische Antidepressiva machen nicht süchtig! Sie müssen zwar in der Regel langsam ausgeschlichen werden, um Absetzsymptome zu vermeiden, aber sie verursachen keine suchterzeugende Wirkung wie z. B. Beruhigungsmittel. Wer mehr dazu wissen will, lese auch hier . Fazit: Ein sinnvolles Hilfsmittel, aber kein Allheilmittel Antidepressiva können Menschen mit Depressionen helfen, wieder mehr Stabilität und Lebensqualität zu erlangen. Sie sind aber keine schnelle Lösung und auch keine Dauerlösung für jede Lebenskrise. Wer sie nimmt, sollte dies in enger Absprache mit Fachleuten tun und sich bewusst machen, dass Medikamente am besten wirken, wenn sie Teil eines ganzheitlichen Therapieansatzes sind. Kurz gesagt: Antidepressiva sind kein Wundermittel – aber für viele ein wichtiger Baustein auf dem Weg aus der Depression. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Primäre Insomnie: Wenn Schäfchenzählen nicht mehr hilft
Guten Abend, hier geht es heute um die "primäre Insomnie" – oder wie man sie auch liebevoll nennt: Die Kunst, nachts wach zu liegen, obwohl der Körper Schlaf bräuchte wie eine Katze ihr zwölftes Nickerchen. Primäre Insomnie bedeutet, dass Ihr Gehirn beschlossen hat, nachts den Partymodus einzuschalten – ohne erkennbare körperliche oder psychische Ursache. Das Ergebnis: Sie haben Schwierigkeiten einzuschlafen, durchzuschlafen oder wachen zu früh auf. Tagsüber fühlen Sie sich dann wie ein Zombie auf Diät, während andere frisch und fröhlich durchs Leben hüpfen. Der Teufelskreis der Schlafsorge Das Problem bei der Insomnie ist oft: Sie denken so viel über den Schlaf nach, dass er sich nicht blicken lässt. Diese "Meta-Schlaf-Störung" lässt Ihr Gehirn zu einem hyperaktiven Schlafforscher mutieren, der nachts Hypothesen darüber anstellt, warum Sie nicht schlafen können. Bewährter Ansatz: Akzeptieren Sie, dass es okay ist, mal schlecht zu schlafen. Schlaf hat einen etwas "rebellischen Charakter": Je weniger Druck Sie sich machen, desto eher kommt der Schlaf von allein zurück. Schlafhygiene deluxe Licht: Reduzieren Sie abends helles Licht, besonders das blaue Licht von Bildschirmen. Es führt dazu, dass weniger vom Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet wird. Temperatur: Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 19 Grad. Wärmer, und Ihr Körper denkt, er wäre auf einer tropischen Expedition. Geräusche: Sorgen Sie für ein ruhiges Ambiente, benutzen Sie nötigenfalls Ohrstöpsel. Bett ist Bett: Kein Arbeiten, Essen oder Serienbingen im Schlafbereich. Das Bett sollte exklusiv für Schlaf und Kuscheln reserviert sein. Auch Grübeln hindert zuverlässig am Schlafen. Gedanken wie "Was ist eigentlich mit dieser komischen E-Mail?" oder "Habe ich das Bügeleisen ausgemacht?" sind nachts besonders hartnäckig. Tipp: Führen Sie ein "Sorgen-Tagebuch". Schreiben Sie vor dem Schlafengehen alle nervigen Gedanken auf. Dann wissen Sie: Die Probleme warten morgen noch geduldig auf Sie und müssen Sie nicht mehr im Bett beschäftigen. Atemtechniken helfen, den Geist zu beruhigen. Bei der sog. 4-7-8-Methode atmen Sie vier Sekunden lang ein, halten dann für sieben Sekunden die Luft an und atmen während acht Sekunden aus. Dadurch sinkt die Pulsfrequenz, auch der Blutdruck geht runter und man fühlt sich entspannter. Hinweise aus der Chronobiologie Regelmässige Schlafens- und Aufstehzeiten helfen Ihnen, die innere Uhr wieder richtig einzustellen. Gehen Sie direkt nach dem Aufstehen ans Tageslicht (sofern es schon hell ist). Das signalisiert Ihrem Körper, dass es Zeit ist, wach zu sein - und unterstützt einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus. Falls Sie nachts zu wenig schlafen, setzen Sie sich ein kürzeres Schlafzeitfenster, um den Schlafdruck wieder zu erhöhen; also später zu Bett gehen und/oder früher aufstehen - keinesfalls den Schlaf morgens oder tagsüber nachholen! Verhaltenstherapie: Die Jedi-Technik des Schlafs Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) bei Insomnie ist so etwas wie ein therapeutischer Goldstandard. Kernelemente sind: Kognitive Umstrukturierung : Negative Gedanken wie "Ich werde nie schlafen!" werden durch realistische ersetzt: "Schlafen war nie olympische Disziplin, ich schaffe das." Schlafrestriktion: Begrenzen Sie die Zeit im Bett auf das, was Sie tatsächlich schlafen, und bauen Sie so einen gesunden Schlafdruck auf. (Ja, das tönt etwas kontraintuitiv, ist aber wissenschaftlich belegt!). Die wichtigsten Punkte zusammengefasst: Akzeptanz: Der Schlaf kommt nicht auf Befehl, sondern auf Einladung. Schlafhygiene: Dunkel, kühl, ruhig und bildschirmfrei sollte es sein. Gedanken-Stopp: Sorgen aufschreiben, statt sie nachts zu wälzen. Routine: Feste Zeiten sind sexy – zumindest für den Schlaf. Therapie: Kognitive Verhaltenstherapie ist erst einmal besser als jede Schlaftablette. Primäre Insomnie ist wie ein hartnäckiger Gast, der einfach nicht gehen will – aber mit den richtigen Tricks und Geduld können Sie ihm die Tür weisen. Schlafen Sie gut und denken Sie daran: Die Nacht gehört Ihnen – nicht Ihren Sorgen! Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Depression: Mehr als nur Traurigkeit
Wer das Wort "Depression" hört, denkt häufig zuerst an Traurigkeit. Aber wussten Sie, dass Depressionen oft viel mehr als nur das sind? Tatsächlich gehen sie mit einer Vielzahl von Symptomen einher, die weit über die Gefühlswelt hinausreichen. Werfen wir einen Blick darauf, was Depression wirklich bedeutet und welche Anzeichen darauf hinweisen können. Was ist eine Depression? Depression ist eine psychische Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. Sie hat nichts mit „Schwäche“ oder „einfach nur schlecht drauf sein“ zu tun. Es handelt sich um eine ernsthafte Störung, die behandelt werden muss. In der Schweiz erkranken rund 17 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens an einer Depression, wobei Frauen mit 20 Prozent etwas häufiger betroffen sind als Männer (13 Prozent). Symptome einer Depression – der Überblick Depressionen können sich ganz unterschiedlich äussern. Die Symptome lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: emotionale, kognitive und körperliche Symptome. Emotionale Symptome Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit stehen oft im Vordergrund, aber Depression ist mehr als das. Betroffene berichten häufig von: Leere oder Gefühllosigkeit : Manchmal fühlt es sich an, als sei innerlich alles abgestorben ("Gefühl der Gefühllosigkeit"). Reizbarkeit oder Überforderung : Nicht nur Traurigkeit, auch ungewöhnliche Gereiztheit kann ein Zeichen sein. Interessenverlust : Dinge, die früher Freude bereitet haben, erscheinen plötzlich bedeutungslos. Kognitive Symptome Depression beeinflusst auch das Denken und die Wahrnehmung. Häufig treten auf: Konzentrationsprobleme : Sogar einfache Aufgaben fühlen sich anstrengend an. Negative Gedankenspiralen : Gedanken wie „Ich bin nichts wert“ oder „Es wird nie besser“ können auftreten und sich ständig wiederholen. Entscheidungsschwierigkeiten : Selbst kleine Entscheidungen können zur Qual werden. Körperliche Symptome Überraschend für viele: Depression zeigt sich oft auch im Körper. Dazu gehören: Erschöpfung und Antriebslosigkeit : Schon das Aufstehen aus dem Bett kann kaum zu bewerkstelligen sein. Schlafstörungen : Ob Schlaflosigkeit oder exzessives Schlafen – beides kann vorkommen. Appetitveränderungen : Manche verlieren den Appetit, andere essen plötzlich viel mehr. Schmerzen : Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen ohne klare körperliche Ursache. Warum ist es wichtig, die Vielfalt der Symptome zu kennen? Viele Menschen erkennen nicht, dass sie an einer Depression leiden, weil sie nicht alle Symptome einordnen können. Jemand, der vor allem unter Schlafproblemen und Erschöpfung leidet, denkt vielleicht zuerst an eine körperliche Erkrankung – und nicht an eine Depression. Darum ist es wichtig, sich über die verschiedenen Anzeichen bewusst zu sein. Depressionen sind gut behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Psychotherapie, Medikamente oder eine Kombination aus beidem können helfen, wieder ein Leben voller Freude und Energie zu führen. Was tun, wenn der Verdacht auf Depression besteht? Wenn Sie oder jemand in Ihrem Umfeld unter den genannten Symptomen leidet, zögern Sie nicht, Hilfe zu suchen. Hausärztinnen und Hausärzte, Psychiaterinnen und Psychiater sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten sind erste Anlaufstellen. Es erfordert vielleicht etwas Überwindung, den ersten Schritt zu machen, aber es lohnt sich. Niemand sollte eine Depression allein durchstehen – und es gibt Wege heraus. Fazit Depression ist mehr als nur Traurigkeit. Die Erkrankung kann sich in vielen Facetten zeigen und das Leben erheblich beeinträchtigen. Das Wissen um die verschiedenen Symptome kann helfen, früher zu handeln und die richtige Hilfe zu finden. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.
- Psychische Belastungen: Frühzeitig erkennen und handeln
Im hektischen Alltag übersehen wir oft die Signale unserer Psyche – bei anderen genauso wie bei uns selbst. Veränderungen schleichen sich häufig so allmählich ein, dass sie als "normal" erscheinen. Doch wie erkennt man, dass etwas nicht stimmt? Wann lohnt es sich, genauer hinzusehen oder Hilfe in Anspruch zu nehmen? Hier finden Sie einen kompakten Leitfaden, um psychische Belastungen frühzeitig wahrzunehmen und gezielt darauf zu reagieren. Veränderungen im Alltag Psychische Belastungen können sich oft durch Veränderungen in Ihrem Verhalten oder Ihrer Tagesstruktur zeigen. Achten Sie darauf, ob Sie: Ihre Hobbys vernachlässigen: Dinge, die Ihnen normalerweise Freude bereiten, machen plötzlich keinen Spass mehr. Energielos sind: Selbst kleine Aufgaben wie Einkaufen oder Aufräumen fühlen sich an, als würden Sie an einem Marathon teilnehmen. Schwierigkeiten mit Routinen haben: Schlafstörungen, unregelmässige Mahlzeiten oder ständiges Vergessen von Terminen sind oft Warnsignale. Emotionale Warnsignale Unsere Gefühle sind oft die ersten, die Alarm schlagen. Hören Sie auf Ihre Emotionen, wenn Sie: Ständig gereizt sind: Kleinigkeiten bringen Sie aus der Fassung, und Sie fühlen sich oft genervt oder überfordert. Überwältigende Traurigkeit spüren: Tränen kommen Ihnen ohne erkennbaren Grund, oder Sie fühlen sich emotional abgestumpft. Angst haben, die Ihr Leben beeinflusst: Sorgen kreisen unaufhörlich in Ihrem Kopf, und Sie können sie nicht abschalten. Körperliche Symptome ernst nehmen Ja, psychische Belastungen zeigen sich oft auch körperlich. Das nennt man somatische Symptome. Einige Beispiele: Chronische Müdigkeit: Trotz ausreichendem Schlaf sind Sie immer erschöpft. Körperliche Schmerzen: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder ein Kloss im Hals, ohne dass man einen Grund dafür findet. Magenprobleme: Stress kann Ihnen wortwörtlich auf den Magen schlagen. Hinweise aus dem sozialen Umfeld wahrnehmen Oftmals merken Freunde oder Familie, dass etwas nicht stimmt, bevor Sie es selbst wahrnehmen. Achten Sie darauf, wenn andere sagen: „Du wirkst so still in letzter Zeit.“ „Warum hast du in letzter Zeit so oft abgesagt?“ „Ist bei dir alles okay?“ Diese Fragen sind keine Kritik, sondern Ausdruck von Sorge. Hören Sie darauf! Wann sollte man Hilfe suchen? Sie sollten nicht warten, bis die Belastung überhandnimmt. Holen Sie sich frühzeitig Hilfe, wenn: Sie das Gefühl haben, allein nicht weiterzukommen. Ihre Beschwerden Ihren Alltag massiv beeinträchtigen. Sie sich überfordert fühlen oder sogar verzweifelte Gedanken haben. Es gibt viele Möglichkeiten: Sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin, suchen Sie psychiatrische oder psychotherapeutische Unterstützung oder wenden Sie sich an eine Beratungsstelle. Selbstfürsorge nicht vergessen Selbstfürsorge ist keine Egozentrik – sie ist der Schlüssel zu einer stabilen Psyche. Achten Sie z. B. darauf: Regelmässig Pausen einzulegen und sich nicht zu überfordern. Mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Ihre eigenen Grenzen zu respektieren. Nein sagen ist erlaubt und kann nötigenfalls auch gelernt werden! Fazit: Hinhören lohnt sich Psychische Belastungen sind kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Signal Ihres Körpers und Geistes, dass etwas nicht stimmt. Je früher Sie diese Signale erkennen, desto eher können Sie gegensteuern und sich Hilfe holen. Sie sind nicht allein – und das erste Gespräch ist oft der wichtigste Schritt. Disclaimer: Dieser Blogbeitrag dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten.












